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Saison 2017/2018

 
06.03.2013 14:00 Alter: 5 yrs
Kategorie: WSC - Allgemeines

Gebürtiger Neudorfer hat auch Herz für den FCE

Gerd Häuer vom WSC Oberwiesenthal hat zum 70. Geburtstag die Ehrennadel des Skiverbandes Sachsen in Gold erhalten. Doch nicht nur im Wintersport ist der Jubilar aktiv.


VON THOMAS KAUFMANN

OBERWIESENTHAL - Zu den treuen Seelen, die sich seit Jahrzehnten in den Dienst des Sports stellen, gehört zweifelsohne Gerd Häuer. Ob er Kampfrichter für den WSC Erzgebirge Oberwiesenthal zusammentrommelt, Helfer bei Großveranstaltungen des Kreissportbundes koordiniert oder Fußballgemeinschaften an der Wintersport-Eliteschule und der Evangelischen Schulgemeinschaft in Annaberg-Buchholz betreut - Gerd Häuer ist da, wenn er gebraucht wird. Denn nicht nur für den Wintersport schlägt sein Herz, sondern auch bei Heimspielen des FC Erzgebirge Aue ist der gebürtige Neudorfer regelmäßig im Stadion anzutreffen. "In Neudorf habe ich mit dem Schneeschuhfahren begonnen und bis zu meinem 18. Lebensjahr Fußball gespielt. Dann ist meine Familie nach Hermannsdorf umgezogen. Dort bin ich dem Fußball allerdings treu geblieben", erzählt Häuer, der mit Ehefrau Helga einen guten Rückhalt hinter sich weiß.

Vier Jahre lang studierte der Jubilar, der am Sonntag seinen 70. Geburtstag feierte, in Leipzig an der dortigen Karl-Marx-Universität Russisch und Geografie. 1965 kam er nach Oberwiesenthal an die Kinder- und Jugendsportschule (KJS), unterrichte dort fortan in beiden Fächern. 2003, nach 38-jähriger Tätigkeit, ging er in den Vorruhestand, ohne sich aber in seiner Heimatstadt richtig zur Ruhe zu setzen. Zu eng ist er mit dem Wintersport verbunden. 1967, also vor gut 46 Jahren, legte Gerd Häuer seine Prüfung als Kampfrichter ab. Hinzu kam eine zehnjährige Tätigkeit ab 1980 als "Stellvertreter Sport" an der KJS. Dabei galt es, das Nebeneinander von Wettkampf- und Schulbetrieb an der Oberwiesenthaler Kaderschmiede zu organisieren.

"Mittlerweile bilde ich selbst Kampfrichter aus, konnte hier und da auch als Dolmetscher aushelfen", berichtet der 70-Jährige, der trotz allem bescheiden bleibt. Zum Beispiel unterstützte Gerd Häuer Jens-Weißflog-Trainer Joachim Winterlich bei dessen Engagement als kasachischer und späterer bulgarischer Nationaltrainer, um Sprachbarrieren zu überwinden. Auch bei der Skilanglauf-Senioren-WM vergangenes Jahr am Fichtelberg sind Häuers Fremdsprachen-Kenntnisse gefragt gewesen.

Ans Aufhören denkt er noch lange nicht. "Mir macht es Spaß - sowohl die Tätigkeit bei den Kampfrichtern, als auch das Fußballspielen mit den jungen Leuten", so der rüstige Senior, dem auch der gemeinschaftliche Zusammenhalt sehr am Herzen liegt. Häuer: "In Oberwiesenthal ist da noch viel Potenzial."

Quelle: Freie Presse (06.03.2013)