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Saison 2017/2018

 
23.07.2012 14:53 Alter: 5 yrs
Kategorie: WSC - Skisprung / Nordische Kombination

Freitag landet in Wisla auf Rang fünf

Zum Auftakt des Sommer Grand Prix der Skispringer in Wisla und der Kombinierer in Sotschi fehlte ein Teil der Weltelite.


WISLA/SOTSCHI – Skispringer Richard Freitag ist beim ersten Sommer Grand Prix im polnischen Wisla auf Platz fünf gelandet. Der Team-WM-Zweite im Skifliegen sammelte am Samstag242,2 Punkte und verpasste das Podest damit nur um 1,3 Zähler. Der Sieg ging an den Polen Maciej Kot. Der 21 jährige aus Zakopane verwies Simon Ammann (Schweiz), der im ersten Durchgang auf der Adam-Malysz-Schanze die Tagesbestweite von 130 Metern erzielte und den Altmeister Wolfgang Loitzl (Österreich) hinter sich ließ. In Abwesenheit der besten Austria-Adler um Gregor Schlierenzauer kam Richard Freitag (Nickelhütte Aue) mit Weiten von 127,0 und 125,0 Meter hinter Juri Tepes aus Slowenien auf Rang fünf ein.

Am Vortag hatte der Erzgebirger mit den Kollegen Maximilian Mechler, Andreas Wank und Michael Neumayer den dritten Rang im Teamwettkampf belegt. Der Wettbewerb musste nach einem Sprung wegen Stromausfalls und damit ohne Flutlicht abgebrochen werden. Nach dem einzig gewerteten Durchgang hatte sich Slowenien (479,1) mit Tepes, dem 23-jährigen Robert Hrgota, Skiflug-Weltmeister Robert Kranjec sowie Peter Prevc vor Polen (477,9) und Deutschland (474,4) in Führung gebracht. „Man kann sich nur bei den Fans bedanken, die solange ausgeharrt haben, obwohl es Unterbrechungen gab“, meinte Richard Freitag.

Beim Auftakt-Grand-Prix musste der Breitenbrunner wie alle Athleten auf einen enganliegenden Sprunganzug zurückgreifen. Entsprechend eines neuen Reglements darf der Anzug, ausgenommen im Bereich des Unterschenkels, keinen Spielraum (Balloneffekt) am Körper bieten. Die Umstellung auf die neuen Anzüge dürften die absprungstarken Michael Neumayer undAndreas Wank als Achter und Neunter des Einzels gut bewältigt haben.

Während die Spezialisten in Wisla erstmals in diesem Sommer ihre Kräfte maßen, trafen sich die Kombinierer in Sotschi zum Grand-Prix-Auftakt. Dabei konnten die Zweikämpfer erstmals die neuen olympischen Anlagen in Augenschein nehmen. Allerdings machte davon nur ein Teil der Weltelite Gebrauch. Auch die verzichteten auf die Reise ans Schwarze Meer. „Trainingsmethodisch passt ein Wettkampf jetzt nicht ins Konzept. Momentan springen wir im Lehrgang in Courchevel mit Schwerpunkt Technik und Anzugsumstellung. Die Olympiaanlagen können wir auch im Winter testen“, sagte Vize-Weltmeister Björn Kircheisen aus Johanngeorgenstadt. Bei den zwei Gundersen-Wettbewerben in Sotschi hieß die Reihung am Samstag: Bernhard Gruber (Österreich) vor Todd Lodwick (USA) und Akito Watabe (Japan). Gestern setzte sich Lodwick vor Gruber und Tomaz Druml (Österreich) durch. (tp)

Quelle: Freie Presse, 23. Jul. 2012